
Gründer
Dr. David Wittenberg
Ehemaliger Produktmanager, KI-Forscher & Dozent für KI
Ich habe selbst gesucht.
Für mich war immer klar: ich möchte gerne zur Arbeit gehen. Ich möchte einer Tätigkeit nachgehen, die mich inspiriert und einen Alltag, der sich leicht anfühlt. Dieses Ziel habe ich mir schon früh unbewusst gesetzt. Vorbild waren vermutlich meine Eltern, die immer gerne gearbeitet haben. Allerdings hat sich erst über die Zeit für mich herausgestellt, wie herausfordernd die Suche für mich werden sollte. Im Rückblick lassen sich einige Herausforderungen, die mir begegnet sind, gut benennen.
Fehlende Selbstkenntnis. Eine große Herausforderung bei der Suche kann die fehlende Selbstkenntnis darstellen. Dazu gehört das Wissen über eigene Stärken und Werte, aber auch das Wissen über Aktivitäten, die Energie geben. Selbstkenntnis ist bei Personen unterschiedlich stark ausgeprägt und Bedürfnisse sind sehr individuell. Erfahrungen aus der Vergangenheit geben häufig Aufschluss darüber, was einer Person Energie gibt oder zieht. Manche ziehen viel Kraft aus dem menschlichen Austausch, andere dagegen ziehen Kraft aus der Entwicklung von eigenen Gedanken. Mir wurde erst kürzlich bewusst wie energetisiert ich bin, wenn ich gestalten darf. Ein Aspekt, den ich bei der Entwicklung von Find What You Love ausleben darf. Meine Erfahrung ist, dass manche Menschen sich sehr gut kennen, bei der Mehrheit aber hier sehr viel Potential steckt, um die Tätigkeiten zu identifizieren, die gut zu ihnen passen.
Erwartungen von außen. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt sind Erwartungen von außen. Wir alle werden damit konfrontiert. Gesellschaftliche Erwartungen. Kulturelle Erwartungen. Familiäre Erwartungen. Bei manchen wird ein Karriereweg schon sehr früh von außen definiert. Ein Beispiel sind Familienbetriebe. Wenn die Person Glück hat, passt dieser Weg zu ihr. Wenn nicht, kostet es viel Eigeninitiative sich davon wegzuentwickeln. Meine Erfahrung aus der Zusammenarbeit mit vielen Studierenden ist, dass der Einfluss von Eltern in jungen Jahren sehr hoch ist und auch eine Studienwahl häufig stark extern beeinflusst wird. Für mich war der akademische Weg ebenfalls früh gezeichnet, was mir heute eine sehr gute Qualifikation und viele Jobmöglichkeiten beschert. Nichtsdestotrotz musste auch ich lernen, dass eine Promotion nicht unbedingt bedeutet, dass ich diese auch einsetze. Find What You Love hätte ich auch ohne diese Qualifikation, auch ohne Studium, gründen können. Ich mache es trotzdem.
Mut zur Veränderung. Für die berufliche Weiterentwicklung kann vor allem eines notwendig sein: Mut zur Veränderung. Zu sehr möchten wir den unbefristeten Vertrag halten, zu wichtig ist uns das sichere Einkommen. Es braucht Mut zu gehen. Zu viel Angst haben wir vor dem Risiko und der Angst eine falsche Entscheidung zu treffen. Was aber wenn das eigentliche Risiko darin besteht nicht zu gehen? Für mich gehört Mut zur Veränderung wohl zur größten Herausforderung. Es braucht Vertrauen in das Ungewisse. Ich selbst hatte den Mut meinen sicheren Job als Produktmanager zu kündigen und Find What You Love zu gründen. Ein Schritt, der mich viel Kraft gekostet hat, aber auf den ich rückblickend sehr stolz bin.
Unklare Jobrealität und Überangebot an Jobs. Während die aktuelle Joblage schwierig ist und sich klassische Karrierewege und Jobs durch den Einfluss von KI verändern, gibt es paradoxerweise ein Überangebot an Jobbezeichnungen. Zu viele Jobtitel, die verwirren und die Suche erschweren. Zu intransparent ist die Jobrealität. Nach welchem Stichwort soll ich überhaupt suchen? Und wie sieht der Job dann wirklich aus? Der Dschungel an Jobbezeichnungen ist real, lähmt und demotiviert. Relevant ist aus meiner Sicht nicht Unternehmen oder Titel, sondern die Tätigkeit selbst, die leider auch nicht immer der Jobbeschreibung entspricht. Nach meiner Erfahrung ist es wichtig sich immer wieder auf die eigenen Bedürfnisse zurückzubesinnen, Gespräche zu suchen, Jobs auszuprobieren und sich nicht demotivieren zu lassen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
Wissen, wenn man es gefunden hat. Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen. Eine Suche kann schwer sein. Vor vielen Jahren habe ich die Stanford-Rede von Steve Jobs gesehen, die mich bis heute inspiriert, begleitet und den Produktnamen von Find What You Love stark beeinflusst hat. Steve Jobs sagte:
"You've got to find what you love. [..] Your work is going to fill a large part of your life, and the only way to be truly satisfied is to do what you believe is great work. And the only way to do great work is to love what you do.[..] As with all matters of the heart, you’ll know when you find it."
Die Worte haben einen Eindruck bei mir hinterlassen. Ich kann mit der Gründung von Find What You Love bestätigen: es fühlt sich für mich richtig an. Und auch wenn ich selbst noch nicht genau weiß, wohin ich mit Find What You Love genau gehe, habe ich ein Vertrauen, dass es gut wird.
Warum habe ich Find What You Love gegründet?
Ich habe selbst erlebt, wie schwer sich eine Suche nach einem passenden Job gestalten kann und wie viele sich in einer ähnlichen Situation befinden. Viele meiner Peers suchen, und tun sich aufgrund der oben beschriebenen Herausforderungen schwer. Meine Beobachtung: viele schauen zu sehr auf Jobtitel, Gehalt und Unternehmen, und zu wenig auf individuelle Bedürfnisse.
Mit Find What You Love biete ich ein Tool an, welches bei dir und deinen Bedürfnissen anfängt und über einen kurzen Fragebogen explorativ vier Jobs identifiziert, die zu deinen persönlichen Stärken und deinen individuellen Eigenschaften und Erfahrungen passen. Es identifiziert, was dich auszeichnet, was dir Energie gibt und schlägt passende Tätigkeiten vor, basierend auf dem, was dich antreibt, nicht was dein Umfeld von dir erwartet. Es unterstützt dich bei der Umsetzung. Es ist das Tool, welches ich mir vor einigen Jahren gewünscht hätte.
Mein Hintergrund.
Ich habe promoviert im Bereich des Maschinellen Lernens, habe einen Master in Management, war Produktmanager bei der ARD und habe als Dozent für Künstliche Intelligenz an der Hochschule Mainz unterrichtet. Ich habe 1 Jahr in Paris studiert, einen deutschen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften und die französische Licence en Gestion. Ich habe ein Kaffeeunternehmen in Nicaragua aufgebaut, war für einen Forschungsaufenthalt in Kanada und hatte Einblicke in große Unternehmen wie Audi Brüssel und BASF Ludwigshafen.
Ende 2025 habe ich meinen Job als Produktmanager gekündigt. Ein großer Schritt für mich. Weg von einem sicheren Job. Hin zu einer unsicheren Zeit. Ich bin für 5 Monate verreist. Die Reise war rückblickend das beste was ich machen konnte. Ich hatte Zeit und Raum mich mit mir selbst zu beschäftigen und mich auf meine Bedürfnisse rückzubesinnen. Im Job hatte ich zu wenig Kraft mich ernsthaft damit auseinanderzusetzen. Was ich während meiner Reise über mich gelernt habe: ich gestalte unglaublich gerne. Eine wichtige Erkenntnis, die mich zur Gründung von FWYL gebracht hat. Ein Tool, welches auch anderen Menschen dabei hilft den Job zu finden, der zu ihnen passt. Für mich ein toller Fit. Ich kann meine Erfahrungen teilen und weitergeben und meine individuellen Bedürfnisse leben.
Rückblickend war es auch für mich wichtig, Dinge auszuprobieren, die nicht ganz zu mir passten. Find What You Love kann das nicht vollständig ersetzen. Aber es unterstützt bei Orientierung und Umsetzung und gibt vielleicht auch dir den entscheidenden Impuls den Weg einzuschlagen, der zu dir passt.
Probiere es aus! Du hast nichts zu verlieren.
Fragen? info@fwyl.de